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Wie wichtig ist reines Wasser und Salz für den Körper?       


(Quelle: von Susanne S. zugeschickt - BUNTE Nr.3/2002)

In unserer Überflussgesellschaft leiden Millionen von Menschen an Übergewicht, Verschlackung und daraus entstehenden Krankheiten.  Die Ursachen: Bewegungsarmut, zu viele Kalorien - und chronischer Mangel an Wasser und Salz.  Es klingt seltsam, daß zu wenig Wasser und Salz uns dick, träge, krank und zu früh alt macht.  Schließlich haben wir Wasser im Überfluss und Salz gilt bei uns eher als weißes Gift denn weißes Gold.  Aber: Wir trinken hauptsächlich chemisch hergestellte Getränke statt reines Wasser, würzen mit wertlosem Kochsalz (Natriumchlorid) statt vollwertigem Natursalz.  Die Ganzheitsmedizinerin Dr. Barbara Hendel aus Herrsching in Oberbayern beschäftigt sich seit Jahren mit den internationalen Forschungen über heilkräftige Wirkungen von Quellwasser und Natursalz.  Mit Biophysiker Peter Ferreira fasste sie die Erkenntnisse in dem neuen Bestseller "Wasser & Salz - Urquell des Lebens" zusammen.  BUNTE sprach mit Dr. Hendel.


Warum ist Wasser so wichtig?
Ohne Wasser können wir nicht existieren.  Unser Körper besteht  zu etwa 70 Prozent aus Wasser, unser Gehirn sogar aus über 90 Prozent.  Wasser transportiert Nährstoffe zu allen Organen, versorgt die Nervenleitbahnen, hält die Funktions- und Reproduktionsfähigkeit aller Körperzellen aufrecht, ist notwendig für alle Aufgaben des Blutes und der Lymphe, reguliert unsere Körpertemperatur.  Wasser spült auch die ständig anfallenden Giftstoffe über Nieren, Darm, Haut, Lunge aus.  Wir verlieren täglich zwei Liter dieser kostbaren Substanz.  Diese müssen wir wieder ersetzen, also mindestens zwei Liter trinken pro Tag.

Was geschieht, wenn man nicht genug Wasser trinkt?
Wassermangel gleicht der Körper zunächst aus: Um die Schlackenstoffe lösen zu können, verwendet er das wertvolle Zellwasser.  Dabei sterben Zellen ab, Cellulite, Schwellungen und Ödeme entstehen.  Wenn im Organismus lange Zeit zu wenig reines Wasser verfügbar ist, lagern sich mehr und mehr Schlacken und Schadstoffe in Gefäßen und Geweben ab.  Das überlastet Stoffwechsel- und Auscheidungsorgane.  Gewebsflüssigkeit, Blut und Lymphe dicken ein, die Abwehrkräfte nehmen ab, die Übertragung der Nervenimpulse wird schwächer oder gar blockiert, die Zellerneuerung verlangsamt sich und man altert schneller.

Zu wenig Wasser macht also alt und krank?
Ja.  Der iranische Arzt Dr. Faridun Batmanghelidj fand heraus, dass viele Zivilisationskrankheiten nur auf chronischen Wassermangel zurückzuführen sind.  Er heilte zum Beispiel rheumatische oder arthritische Beschwerden, Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Verdauungsprobleme, Allergien, Abwehrschwäche, frühzeitige Hautalterung, Cellulite, aber auch Konzentrationsstörungen, Gedächtnisschwäche, chronische Müdigkeit und Depressionen nur durch Wassertrinken.

Die meisten Menschen trinken doch genug oder?
Nein.  Die meisten trinken lediglich chemisch aufbereitete Flüssigkeiten wie Kaffee, Tee, Limo, Cola oder Alkoholika, aber kaum Wasser.  Unser Körper besteht aber nicht zu 70 Prozent aus Kaffee, Cola oder Wein, sondern aus Wasser.

Aber in Kaffee, Limo, Bier und Wein ist doch auch Wasser enthalten?
Wasser dient natürlich als Trägersubstanz.  Erfrischungsgetränke sind aber mit viel schädlicher Chemie wie Farbstoffen, Konservierungsmitteln, Zucker oder Zuckeraustauschern und künstlichen Aromen belastet.  Um diese Schadstoffe wieder aus dem Organismus zu entfernen, braucht der Körper Wasser.  Oft sogar mehr Wasser, als in diesen Getränken enthalten ist.  Und Genussmittel wie Kaffee, Schwarztee und Alkohol entziehen dem Körper noch mehr Flüssigkeit, weil beim Verstoffwechseln von Koffein und Alkohol sehr viel Wasser zum Ausspülen der dabei entstehenden Abbauprodukte benötigt wird.  Deshalb wacht man nach einer durchzechten Nacht wie ausgedörrt mit einem irrsinnigen Durst auf, selbst wenn man vor einigen Stunden literweise Bier getrunken hat.  Auch der Brummschädel, die Gliederschmerzen und die Übelkeit sind Folgen der akuten Austrocknung und Übersäuerung.

Aber man kann doch nicht nur noch Wasser trinken....?
Natürlich muss niemand auf die Lieblingslimo, ein Glas Prosecco, Bier oder Wein verzichten.
Zu Kaffee, Cola und Hochprozentigem sollte man jedoch etwa die gleiche Menge Wasser trinken.  Zusätzlich zu den zwei Litern Wassergrundversorgung natürlich.

Am besten Mineralwasser?
Nicht irgendein Mineral- oder Tafelwasser, sondern möglichst schadstofffreies, stilles, sehr mineralarmes Quellwasser.  Unser Körper kann nämlich in Wasser gelöste Mineralien nicht optimal aufnehmen.  Die Bausteine sind zu groß, um in die Zellen zu gelangen.  Nur organisch eingebaute Mineralien, wie sie in Obst und Gemüse vorkommen, können gut verwertet werden.  Anorganische Mineralbausteine, wie sie in Mineralwässern schweben, kleben sich oft gemeinsam mit anderen Substanzen wie tierischem Eiweiß an Gefäßwände oder lagern sich zwischen Gelenken ab.

Wasser reinigt also nicht immer gleich gut?
Wasser kann den Körper umso besser entschlacken, je weniger Mineralien es enthält.  Denn Giftstoffe und Ablagerungen können sich nur an freie Ankerplätze im Wasser, die nicht bereits von Mineralien besetzt sind, binden und so ausgespült werden.

Warum sollte man stilles Wasser, also ohne Kohlensäure, trinken?
Kohlensäure ist sauer, wie schon der Name sagt.  Säuren haben wir jedoch schon viel zu viele im Körper.  Außerdem verstärkt Kohlensäure die Gefahr, dass sich die anorganischen Mineralien zu noch größeren Teilchen zusammenschließen: Aus der Verbindung von Kalzium und Hydrogencarbonat entsteht beispielsweise Kalk, der sich dann in den feinen Blutgefäßen und auch im Gehirn absetzen kann.  Das führt zur Verkalkung.  Kohlensäure zerstört auch die biophysikalische Struktur des Wassers.

Biophysikalische Struktur - was ist das?
Wasser ist ein Informationsträger.  Seit kurzem ist wissenschaftlich bewiesen, dass Wasser heilsame Energien speichert in Form von Frequenzmustern - ähnlich den Schallwellen.  Das nennt man biophysikalische Struktur.  Diese Energien kann Wasser an andere Systeme wie lebende Organismen übertragen.  Das erklärt auch die Wirkungsweise der Homöopathie.
Belladonna, die Pflanze gegen Kopfschmerzen, ist in einer starken Verdünnung nicht mehr nachweisbar, trotzdem wirkt das Mittel.  Weil Wasser jede Art von Information speichert, kann es auch die Schwingung von Plastik aufnehmen.  Deshalb sollte man Wasser nur in Glasflaschen kaufen.

Jetzt mal zum Salz.  Wieso empfehlen Sie Salz, wo doch alle Ärzte sagen, dass Salz ungesund ist?
Kochsalz ist genau genommen kein Salz, sondern nur Natriumchlorid.  Und das ist tatsächlich schädlich.  Natürliches Salz besteht nicht nur aus den beiden Elementen Natrium und Chlor, sondern aus über 84.  Und diese 84 Elemente des natürlichen Salzes kommen auch in unserem Organismus vor.  Unsere Gewebsflüssigkeit, das Blut, unsere Tränen, das Fruchtwasser, in dem der Embryo heranwächst, entsprechen einer einprozentigen Sole, einer Salzwasserlösung, die mit dem Urmeer identisch ist.

Warum nimmt man eigentlich die ganzen guten Bestandteile aus dem Salz heraus?
93 Prozent der weltweiten Salzproduktion wandern in die Industrie.  Denn dort braucht man für verschiedene chemische Prozesse, wie zum Beispiel zur Farbherstellung, reines Natriumchlorid.  Das gleiche Salz wandert leider auch in unsere Salzstreuer.  Der Mensch liebt nämlich alles Raffinierte, egal ob Mehl, Zucker oder Salz.  Schön sauber, rieselfähig und schneeweiß.  Dem normalen Kochsalz nimmt man nicht nur fast alle seine wertvollen Elemente, sondern gibt auch noch Konservierungsstoffe zu, damit es schön locker, gleichmäßig fein gekörnt, jahrelang trocken und streufähig bleibt.  Im Salzstreuer steckt sogar giftiges Aluminiumhydroxid, das unser Gehirn schädigen kann.  Das einfache Speisesalz ist also hochaggressiv.  Zusammen mit den enhaltenen Zusatzstoffen überfordert es unseren Stoffwechsel und die Ausscheidungsorgane.  Reines, natürliches Salz ist gesund und lebensnotwendig.

Lebensnotwendig?
Wie schon gesagt:
Unser Körper ist aus exakt den gleichen Elementen zusammengesetzt, wie wir sie im reinen Salz vorfinden.  Jeder braucht diese Mineralien, um gesund und leistungsfähig zu bleiben.  Das wussten schon die alten Römer:  Sie bezahlten ihre Söldner mit Salz und davon wurde das englische Wort Salary für Monatsgehalt abgeleitet.

Ohne Salz läuft also nichts im Körper?
Stimmt.  Nervenimpulse können nur übertragen werden, wenn genügend Salz in der Körperflüssigkeit vorhanden ist.  Jeder kennt aus dem Physikunterricht die elektrische Leitfähigkeit von Salz:  Wenn man zwei Drähte eines unterbrochenen Stromkreises in ein Glas destilliertes Wasser gibt und eine Glühbirne daran anschließt, leuchtet sie nicht.  Streut man jedoch etwas Salz ins Wasser, flammt die Glühbirne sofort auf.  Das klappt übrigens auch beim Menschen, wenn Energie oder Geistesblitze fehlen.  An Lethargie, Müdigkeit, Unlust oder Konzentrationsstörungen ist häufig Salzmangel schuld.

Welches Salz soll man verwenden?
Vieh- oder Steinsalz ist qualitativ weitaus besser als Kochsalz.  Unraffiniertes Meersalz ist empfehlenswert, jedoch durch die Meeresverschmutzung leider oft mit Schadstoffen belastet.
Das Allerbeste ist Kristallsalz.  Hier liegen alle lebensnotwendigen Mineralien und Spurenelemente in genau der Konzentration vor, wie sie unser Körper braucht, wie er sie optimal aufnehmen und verwerten kann.

Was ist Kristallsalz?
Wie der Name schon sagt, Salz in kristalliner Form.  Es entstand über Millionen von Jahren in Gebirgen unter ganz enormen Druck.  Dabei baute es gleichmäßige kristalline Gitterstrukturen auf, in denen die lebenswichtigen Mineralien optimal eingebaut sind.

Ist Kristallsalz ein Heilmittel?
Es ist ein Lebensmittel, allerdings ein besonders hochwertiges, das gesundheitsfördernde, entschlackende und verjüngende Prozesse im Organismus anregt.  Mit einer Soletrinkkur bringt man den Organismus ins Gleichgewicht und füllt die leeren Tanks auf:  Man setzt eine Solelösung an, aus Kristallsalzbrocken und reinem Quellwasser.  Und nimmt davon täglich einen Teelöffel in einem Glas Quellwasser.  In der Küche sollte man sparsam, aber ausschließlich mit Kristallsalz würzen.  Auch bei Erkrankungen wie Erkältung, Schmerzen und Problemen mit der Haut helfen Salzanwendungen.  Wickel und Bäder leiten Giftstoffe aus.

Wo bekommt man gutes Wasser und Kristallsalz?
Gutes Wasser gibt's im Fachhandel.  Leider wird minderwertiges Kristallsalz oft teuer verkauft.  Der Förderverein Wasser und Salz lässt alle Produkte untersuchen.  Die Testergebnisse und Bezugsquellen kann man anfordern.



Dr. Barbara Hendel:
Die Ärztin und Autorin leitet eine Tagesklinik
für biologisch regulative Therapien,
Gesundheitsvorsorge und Regeneration in
Herrsching am Ammersee/Oberbayern



Dazu noch folgende Internetseiten:

www.wasser-und-salz.org
www.st-leonhards-quelle.de
www.h2ovital.de
www.salzdeslebens.de
www.wasserinstitut.ch
www.wisecrystal.ch



Anmerkung: Wir (WFG-Schriftleitung) können diesem Beitrag nur zustimmen.  Jeder der Wert auf seine Gesundheit legt, wird sich diesen Beitrag zu Herzen nehmen.