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Warum sind CO2-Emissionen nicht die Ursache der Klimaveränderung?



(Quelle: RIA Novosti / russland.RU vom 16.01.07)

Experte aus Russland sieht Sonne als Ursache für globale Klimaerwärmung

Die globale Klimaerwärmung ist nach Ansicht einiger russischer Wissenschaftler eine Folge der Sonnenaktivität.  "Die Emissionen von Kohlendioxid wirken sich auf die Klimaerwärmung im Grunde genommen nicht aus", behauptet Chabibullo Abdussamatow, Leiter des Laboratoriums für Weltraumforschung des Pulkovo-Observatoriums (bei St. Petersburg).

Die globale Klimaerwärmung, die in letzter Zeit beobachtet wird, führte der Experte nicht auf die CO2-Emissionen, sondern auf die extrem hohe Intensität der Sonnenenergie zurück, die im Laufe des 20. Jahrhunderts registriert wurde.

Seine Hypothese untermauerte Abdussamatow mit Analysen von Eisproben, die in einer Tiefe von mehr als 3000 Metern in der Antarktis und auf Grönland genommen wurden.  "Es stellte sich heraus, dass es noch vor der Industrieepoche, bei fehlenden Industrieaktivitäten der Menschheit, beachtliche Schwankungen des CO2-Gehalts in der Atmosphäre wie auch Perioden mit einer Klimaerwärmung gab", sagte der Wissenschaftler.
"Dabei wurde festgestellt, dass selbst eine beachtliche Erhöhung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre nie vor einer Klimaerwärmung eintrat, sondern immer einer Erhöhung der Temperatur auf der Erde folgte.  Das heißt, dass sich selbst eine starke Anhäufung von Kohlendioxid in der Atmosphäre praktisch nicht auf den Anstieg der Temperatur auf der Erde auswirkt."

Die jetzt registrierte höhere Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre sei grundsätzlich eine Folge der höheren Temperatur des Weltmeeres, was seinerseits auf die höhere Aktivität der Sonne zurückgeführt werden könne, fuhr der Experte fort.

Abdussamatow widerlegte auch die Behauptung, dass Kohlendioxid für den so genannten Treibhauseffekt in der Atmosphäre sorge: Die CO2-Schicht lasse die Sonnenstrahlung zur Erde durch und keine Infrarotstrahlen von der Erde in den erdnahen Raum zurück.  Die These, dass die Erdatmosphäre Treibhaus-Eigenschaften haben könnte, sei daher wissenschaftlich nicht fundiert.

Der Experte machte darauf aufmerksam, dass die oberen Schichten des Weltmeeres unerwartet für die Klimatologen jetzt eine immer niedrigere Temperatur aufweisen.  Das zeuge davon, dass das globale Temperaturmaximum auf der Erde bereits seinen Höhepunkt hinter sich habe.
"Die Menschen sind nicht in der Lage, einen beachtlichen Beitrag zur globalen Klimaerwärmung zu leisten.  Nach der Klimaerwärmung kommt unweigerlich eine Periode der Klimaabkühlung."  "Die Energiemenge, die die Erde von der Sonne erhält, geht seit Mitte der 1990er Jahre konsequent zurück."

Laut Abdussamatows Prognose wird 2012-2015 statt der vorhergesagten globalen Erwärmung ein schrittweises Absinken der Temperaturen auf der Erde beginnen.  Ein Minimum an Sonnenenergie sei gegen 2040 zu erwarten.  Darauf trete voraussichtlich 2055-2060 ein Temperaturminimum auf der Erde ein.
Die Klimawandel könnte mit dem Temperaturrückgang in den Jahren 1645 bis 1715 in ganz Europa, Nordamerika und auf Grönland verglichen werden.  Damals waren alle Kanäle in den Niederlanden zugefroren.  Die Menschen hatten sich gezwungen gesehen, mehrere Siedlungen auf Grönland wegen der Vereisung zu verlassen.  In London war sogar die Themse und in Paris die Seine zugefroren.

"Dieser Zustand dürfte etwa 50 Jahre dauern.  Erst zu Beginn des 22. Jahrhunderts wird sich die Temperatur auf der Erde wieder erhöhen."  "Deshalb ist das Kyoto-Klimaschutzabkommen jetzt fehl am Platze.  Sein Inkrafttreten hätte um mindestens 100 Jahre verschoben werden müssen, weil die Erdtemperatur auch ohne Einschränkung der Treibhausgas-Emissionen durch die Industrieländer zurückgehen wird", betonte der Wissenschaftler.





WFG-Kommentar:
Aus der Logik war es eigentlich klar, daß die Klimaveränderung nicht durch CO2-Emissionen versucht wird.  Klimaveränderung und Umweltkatastrophen gab es schon immer auf der Erde.   Gerade die Völkerwanderungen wurden oft durch Klimaveränderung in den jeweiligen Erdregionen ausgelöst.  Ein Beispiel - zu Beginn der Eisenzeit erfolgte die erste Übersiedlung skandinavischer Germanen nach dem Festlande, weil im Norden eine Klimaverschlechterung hereinbrach.  Sicherlich war die Klimaveränderung zu jener Zeit, im hohen Norden, nicht auf CO2-Emissionen zurückzuführen. 
Auch vor 70 Jahren wurden tagtäglich von Umweltkatatrophen in den Zeitungen berichtet.
Beispiele hierfür:
"Große Überschwemmung auf Neuseeland", "Erdstöße in Griechenland", "Aus Mazedonien wird starke Kälte bei heftigem Schneefall gemeldet", "60 Millionen Dollar Schaden durch das kalifornische Erdbeben". 
Wir müßen daher erkennen, daß der Auslöser dieser Umweltkatastrophen ein anderer ist, als die uns vorgebeteten CO2-Emissionen.